24. Tag - bei Bayonne am Adour

Letztes Update: 29.06.24, 11:00h 

Boucau (Vorort von Bayonne) ✔️
Tageskilometer 109km
Fahrzeit 5:09h
Schnitt 21,18km/h
Tageshöhenmeter 307

Akku 44%    ...jetzt 1771km von meinem Schatz entfernt.

Ein paar letzte Bilder nehme ich mit, aus Mimizan: ein Blick in Silvis Angebote, in der Abteilung Souvenirs

Die Abteilung Kaffee hat für ein paar Tage geschlossen, aber ich lasse meinen Charme spielen und bekomme einen Kaffee: meinen geliebten Café au Lait.

Das ist Silvi, aus Mimizan. Ich hab sie sogar dazu überredet, mir meinen Kaffee in einer richtigen Tasse zu servieren. Als ich ihr erzähle, dass meine Liebste auch Silvi heißt, meint sie ganz trocken, „Das sind die Besten.“ Ich antworte, ebenso trocken: „Ich weiß…“

Und das ist José. Er hat einen Fahrradverleih in Mimizan - und repariert auch. Für einen Zehner justiert ja mir meine Schaltgruppe. Bin in sehr dankbar, denn die fast schon wichtigsten Gänge zickten schon eine Weile rum.

Noch eine Runde über die Strandpromenade,

die offenbar jeden Morgen mit viel Aufwand – und reichlich Geräusch – gereinigt wird.

Der Radweg ist ausgezeichnet. Es geht eine ganze Weile durch Pinienwälder. Ein bisschen rauf,

ein bisschen runter. Mal mit mehr Schatten,

mal mit mehr Sonne.

Und mal auch mit 'nem Leuchtturm.

Ansonsten tut sich nicht viel. Aber es gefällt mir,

wie man sieht.

Oh, das schöne Pinien-Panorama. 😂

Es wurde dann doch  s e h r  warm, sogar mir. Und sogar mir ging, als Wasserverächter, mein Liter Vorrat aus. Ich hatte kurz zuvor schon mal gefragt, an so einem Touristen-Spot. Dort wurden aber nur Karten verkauft, für Bootstouren auf einem kleinen See. Hier kann ich an einem Campingplatz mit schöner Chrysanthemen -Pforte. Dort war aber die Auskunft, dass der Kiosk nur für Campingplatz-Nutzer zur Verfügung steht. Das war wohl ein Nudistencamp, hinter der Rezeptions-Bude lief ein nackerter Mann rum, nun ja, er hatte seinen Rucksack an, und machte Fotos von den Blumen.
Die Rezeptions-Dame nahm ihn sich vor, nachdem sie mich abgefertigt hatte.


Schließlich fand ich im nächsten Ort ein Café mit Pizza-Stück und Erfrischung.


Ein Bild von unterwegs, das war in Capbreton, am Canal d'Hossegor

Wenn’s dann in die Nähe der Unterkunft geht, fängt immer das Navi an, rumzuzicken und man fährt ein paar Kreise, bis man sein Domizil gefunden hat. Das sieht dann manchmal auch so aus: da soll ich runter?
Ging auch leicht schief. Weiter unten ging mir der sowieso schon schmale Pfad aus und ich kriegte ein bisschen Prügel von dem Busch links in der Ecke. Gestürzt bin ich jedenfalls nicht. 😂

Nachdem ich mein Ziel dann ausreichend schwindlig gefahren hatte, konnte in Augenschein nehmen. Auf den Hof zu kommen, war einfach dann musste ich mich erst mal wieder mit dem Vermieter verständigen, um den Code zum Öffnen der Türe zu bekommen. Das zog sich hin und ich ging erst mal einkaufen.

Die Außenansicht des Etablissements…

Meine Beutetüte. Was ist drin? Obst, Bier, und die Minimalausstattung, in diesem Fall Zwiebelringe 😝 Wie war ich später froh, dass ich sie hatte…

Innenansichten:




Einen Spaziergang durch die Stadt – und der Suche nach einem Restaurant - fiel mir auf, das ist eine ganze Reihe von Impasses gab, in diesem Ort. Wie auch meine Adresse hier:

Beste Ausstattung: die Waschmaschine war ja schon auf den Bildern zu sehen. Hier gab es auch noch überdachte Wäscheleinen. Gibt es größeres Glück für den verschwitzten Reisenden?


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