26. Tag - bis zum Abzweig
Letztes Update: 07.07.24, 10:50h (Picasso)
Amorebieta ✔️
Tageskilometer 77km
Fahrzeit 4:29h
Schnitt 17,07km/h
Tageshöhenmeter 1012
Akku 24% ...jetzt 1947km von meinem Schatz entfernt.
Die Bilder des Tages, und ein bisschen mehr.
Der 26. Tag, dieser hier, gehört zu den (bis jetzt vier) Tagen, für die die Buchführung enorm raus geschoben wurde - ich schreibe das hier am 5. Juli, in der Hoffnung, den Tag hier auch komplett fertig zu kriegen.
Der Morgen in Zarautz, das Aufwachen, war beklemmend. Ein Zimmer in einer fremden Wohnung, das ist nicht gerade mein Ding. Weckt auch Erinnerungen an ähnliche Situationen in früheren Zeiten… 🫣
Die Madame hatte mir am Abend zuvor schon gesagt, dass ihr am Morgen einen Arzttermin haben wird und wahrscheinlich nicht da sein wird, wenn ich aufstehe.
Während ich meinen Kram zusammen räumte, tauchte sie aber wieder auf. Ich unterstell mal ganz böse, dass sie sicher sein wollte, dass ich den Euro für das Bier ablege, und deshalb noch mal zurückgekommen war.
Ich mühte mich mit meiner Bagage durch das entsetzliche Stahlplattentreppenhaus, um unten mein Fahrrad ins Freie zu bringen und anschließend den Schlüssel wieder nach oben zu tragen. Auch 'ne Art Frühsport.. 😉
Die Aussicht ist ja schön, aber die „Straße“…
So ein kleines Brunchie, nach einem bisschen Anstieg, nach 'nem bisschen warmfahren, das tut richtig gut. Vor allem wenn der Kaffee stimmt und es was Gutes zu essen gibt.
Wer es hier der Fall ist, im Palacio Lilli
Mir kommt eine radelnde Schulklasse entgegen, die sind so begeistert, dass ich für sie anhalte, dass ich fast alle abklatschen muss
So im Vorbeifahren gesehen und abgeknipst in Azpeitia
Es gab ein paar ordentliche Steigungen heute und das dann auf einer solchen Straße. Naja, ich will jetzt nicht sagen, dass das kein Spaß gemacht hätte – kann ja nicht immer nur rumnölen… 😝
Und dann steht hier tatsächlich der Pico ausgeschildert, mit 410 m, das ist ja nicht mal so hoch wie unsere Äppelallee. 😅 Hab ich mir aber erarbeiten müssen, ehrlich.
Das war die grob angedachte Tagesplanung, mit Ziel Bilbao und dem Abstecher nach Gernika.
Das hab ich dann eingedampft, auf den Abstecher-Punkt als Tagesziel. Da kann man dann immer noch flexible Regelungen finden, war meine Idee.
Und dann die „flexible Regelung“: mit dem Bike an den Bahnhof und dann einen Nachmittags-Ausflug nach Gernika.
Ich mach‘ mal lieber 'n Bild, damit ich weiß, wohin ich später zurück muß. 🙄
Auf nach Gernica! Per S-Bahn, wer hätte das gedacht!
Die verbliebenen zwei Zinken im Höhenprofil wollen abgearbeitet werden..
Warum will ich eigentlich dahin? Manchen ist das gar nicht klar, was ich da will. Es ist nicht jeder kunstbeflissen und vielen ist Picasso nur eine sehr entfernte Gestalt. Ein paar kurze Worte dazu:
Guernica (baskisch „Gernika“) eine Stadt im Baskenland wurde während des spanischen Bürgerkriegs bei einem Angriff der deutschen Luft Einheit Legion Condor bombardiert und total zerstört.
Picasso hatte dies mit seinem Bild „Guernica“ thematisch aufgenommen.
Bei dem Bild, das ich hier besuche, handelt es sich um eine Replik in Originalgröße - das Original befindet sich im Museo Reina Sofia in Madrid.
Kunst auch an anderer Stelle in der Stadt, hier die Frau von dem Buur aus Lank.
Hübsche Anlagen, schöne Plätze. Und richtig was los.
Ich weiß nicht, ob das eine Veranstaltung wegen eines Schulabschlusses war oder eines Sportfestes. Ich hatte eher das Gefühl, dass die sich hier regelmäßig treffen, einfach um Spaß und einen schönen Abend zu haben.
Es liefen zwei Spiele auf der einen Seite Fußball, auf der anderen Seite Basketball. Drumrum saßen die Fans und ihre Eltern. Oder die Fans und ihre Kinder…
Und in der Mitte gab’s einen Malwettbewerb.
Nebenan noch ne Show… (es gibt auch ein Video)
Mein Snack unter schöner Tischdekoration. Ich kann erst mal ein Bier gebrauchen, zu meinem etwas späten Apero.
Ich laufe rum suche ein Restaurant, in dem es auch etwas zu essen gibt, da mein Snack mich nicht zufrieden stellt. Aber man sieht nirgends gefüllte Teller…! Überall nur Probierchen, oder gar Kuchen! Richtig zu Abend gegessen wird hier erst sehr spät. Vor 21:00 Uhr tut sich da gar nichts.
Schließlich kehre ich in das Restaurant zurück, in dem ich auch meinen Apero hatte, um dort meine Zeit bis zum Essen abzusitzen. Der Bursche gegenüber empfiehlt mir mir einen Wein: Txacoli, regionales Erzeugnis. Gefällt mir. Erinnert an unseren Riesling, ist aber milder.
Mein Essen kommt: erstens endlich, zweitens lecker.
Dann zurück die Bahn, mit Umsteigerei, die ich aber gut auf die Reihe kriege.
und mich dann in meinem schönen Zimmer breit mache.
Was für ein schöner Tag!








































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