8. Tag, bei Vincent van Gogh

Letztes Update 12.06., 00:30h

Taverny
Tageskilometer 90km
Fahrzeit 4:37h
Schnitt 19,49 km/h
Tageshöhenmeter 732
Akku 28%      ...jetzt 700km von meinem Schatz entfernt.

Ich mach den Link mal wieder rein, höre, daß er manchmal gesucht wird 😉

Heut nicht viel Bilder von unterwegs, es lief im Prinzip prima. Das hier erinnerte mich an meine kleine Schwester. Aber das „r“ kann sie nicht leiden. Und „y“ wahrscheinlich schon garnicht..,

Die Einfahrt zu meiner Unterkunft , die mir sehr gut gefällt. Das Bild hab ich erst später gemacht, also gerade erst, als von meinem Dinner zurückkam.
Geschichte dazu: hier wurde ich von meinem „Haupt-Navi“ reingeleitet, als ich das erste mal hier vorbeikam. 
Bin dann da bis hinten durchgefahren, bis zu einem schönen alten großen Eisentor und hab dann wieder mal an eine Navi-Zickerei geglaubt. Da war ich zwar schon auf der Suche nach dem Hotel, bin dann aber weiter runter in den Ort gefahren, weil ich das da irgendwo vermutet habe. Im Ort hab ich dann eine andere Navigation damit betraut, die Straße des Hotels zu finden, weil mein „Haupt-Navi“ auf Auvers durch-eingestellt war. Beim Eintippen gibts ja da immer schon Vorschläge, wovon ich gleich auf den ersten hackte und dann auf mein etwa 2,5km entferntes Ziel geroutet wurde.
War ja auch alles prima, nur fehlten der Straße da reichlich Hausnummern - die hörten bei 6 auf, ich brauchte aber 63. Überprüfung ergab dann, dass ich bereits im Nachbarort war 🥴
Erneute Eingabe, mit richtigem Ort führte dann 2,5km wieder in die andere Richtung, wobei ich mich unterwegs dann wunderte „hier warst Du doch schonmal…?“. 🤔Bis ich wieder bei dieser Pforte landete.😳

Und, wenn man reinfährt, gleich links, sieht man dieses schöne Haus. Mit der Hausnummer 63! 🤭

Wer an ihm vorbei will…

Erster Schnack mit Christopher, auf seiner schönen Terrasse 

Dann wurde alles abgestrippt und ich fuhr, mit dem „Naked Bike“ gewissermaßen, um Herrn van Gogh zu besuchen. Schneller, als ich gedacht habe - oh, wie angenehm ist es, dann mal so ohne Last, ohne Rucksack zu fahren - war ich in Auvers

und gleich hinauf zum Friedhof, und der Ruhestätte der Brüder Vincent und Theodore van Gogh die hier Seite an Seite ruhen, in einem Grab, das schon außergewöhnlich wirkt, in der Runde des kleinen Friedhofs, mehr so wie ein KingSize- oder Boxspring-Bett
Ich hab mein Steinchen da rechts auf die Kante gelegt

Auch der Künstler van Beverloo („Corneille“) liegt nahe bei den Brüdern begraben. Hab von ihm auch mal ein Bild gemacht. Mir ist der offen gesagt nicht so bekannt, bisher. 🤔 Bin ja mehr so „in alten Meistern“.

Aber auch solche Gräber gibt’s

Es hat so etwas akkurates, aber so sind Friedhöfe wohl. Was mir noch auffällt, war die recht hohe Anzahl ziemlich junger Menschen, die hier zur letzten Ruhe liegen.

An der Friedhofsmauer, die Gedenktafel, da gibt es noch einige Hinweise zu den van Goghs

Zwischen dem Ort und dem Friedhof liegt die Kirche. Auch die war Gogh ein Motiv gewesen, eins seiner schönsten Werke, heißt es. Hier mein Reisefoto neben dem Abbild seines Gemäldes - hab ich aus Wikipedia. Da, Schlagwort ‚Kirche von Auvers’ finden Interessierte jede Menge weitere Info
 


Als ich dann wieder weiter runter fahre, das.
Auch schön, ne?

Am Oise-Ufer, das hatte man ja von der Brücke schon gesehen, als ich in den Ort hinein gefahren war, wird gern gepicknickt. Klar bei dem schönen Wetter…
Es gab ‘nen kleinen Kiosk mit kleiner Karte, das Strandcafe, wenn man so will. Es gab auch Bier, ein kleines für mich…

… das hab ich dann am Tisch mit Barbara genossen. Sie hatte mich zum Sitzen eingeladen, weil ich wohl ein wenig bedauernd, auf den zwar freien, aber bekleckerten Tisch neben ihr geschaut hatte. Wir haben uns prima unterhalten - hab ihr natürlich von meiner Aktion erzählt, und sie war ganz hingerissen. Sie hatte selbst sogar einmal als Krankenschwester für die UNICEF gearbeitet.

Dann wollte ich aus meinem Ausflug nach Auvers noch eine richtige Runde machen und fuhr die Oise entlang mit Ziel Pontoise, um dort die Brücke zu nehmen. Die Uferstrecke war ein hübscher Weg, zum Teil schon ziemlich aufregender SingleTrail. Würde Dir, Bastian, gefallen. Unterwegs machte sich mal wieder das Helmtragen bezahlt, weil ich mit dem Haupt in einen etwas weit herunterhängenden Ast krachte. Der Helm flog mir vom Kopf, weil ich ihn nicht geschlossen hatte. Hab ich aber schleunigst nachgeholt. 


Auf der Brücke von Pontoise habe ich ein paar Mätzchen ausprobiert.


Dann stellte sich wieder mal Navi-Stress ein. Ständig ging das GPS-Signal verloren, lieferte immer wieder auch Falschinformationen. Dazu die lullige Verkehrsschild-Bestückung hier, insbesondere das bekannte Schild „Sackgasse“ ist Mangelware. Was das heißt, kann man sich vorstellen. Ich hab einige besucht! Das Ganze in einem ziemlich großen Industrie-/Gewerbe-Neubaugebiet, wo eine Halle cooler als die andere aussehen musste. Zum Teil waren die noch im Bau 

Zum Navi-Stress gesellte sich dann Akku-Stress. Und da ich dann bei aufkommender Müdigkeit und Genervtheit mit links Handy und PowerBank balancieren musste während mit rechts gelenkt geschaltet und gebremst wurde, hatte ich schließlich auch meinen ersten Niedergang. In einer Kurve ging mir die Straße aus und dann legt sich ein Bordstein in den Weg.  Bin froh,  daß das ganze ohne Gepäck und Rucksack vonstatten ging. Ich konnte mich gut abrollen und der Rasen war weich. 😜

Zurück in Taverny kam ich an dem hübschen Bahnhof vorbei 

Noch Eindrücke von meiner Unterkunft Monopolist in Taberny

Abends bin ich ins Städtchen runtergelaufen. Alle Restaurants hatten zu! 😳
Ich musste mit dem hier vorliebnehmen, war aber gar nicht schlecht.

Es war ein Quasi-Sushi-Restaurant, und ich hatte etwas gut zubereitetes und frisches auf dem Tisch. Dazu mein erstes Desperados. Mein Urteil: muss man nicht haben - schmeckt etwas medizinisch, finde ich.

Das Mädel in dem Laden hatte ganz schön zu tun.

Zu guter Letzt noch ein paar Eindrücke aus der verspielten Villa - kann man garnicht alles fotografieren.
Das war mein Zimmer,
mit dem Türschild

Es gab auch - einige - unbestückte Bilder
Die Toilettentür
im Bad



Also, ganz hübsch anzusehen, aber für mich wär das nix, Christopher. Muss man ja auch staubwischen…
Danke jedenfalls, für einen tollen Aufenthalt bei Dir!

Kommentare

  1. Diese Eindrücke heute dürften dich etwas entschädigt haben für die Strapazen der letzten Tage- sonnigen Abend 🌞🍷hast du dir verdient

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