der 4. Tag fängt schön an
Châlons-en-Champagne
...mit Frühstück. Richtiges Frühstück, das 1. Mal auf der Tour
Tageskilometer 82 km
Fahrzeit 3:59h
Schnitt 20,61 km/h
Tageshöhenmeter 81
Akku 57%
letzter Blick ins Zimmer - hatt‘ ich garnicht registriert, dass ich ‚Soleil‘ war. Das passt (mir) ja schön!
Ich hatte bei der Grobplanung im Hof der Unterkunft entdeckt, das es für eine gaaanze Weile immer eben sein sollte, bzw sogar an Höhe verlor - also zumindest effektiv… So wollte ich mir diesen ganzen Abschnitt nehmen und hatte dann aber 135 km an der Backe.
Egal! Augen zu und drauf…
Meiner Fessel ging es am Morgen, beim Start noch ganz gut. Leider fing sie aber nach etwa 20 km doch wieder langsam an zu zicken.
Da half auch die ganze schöne ebene Route nicht, es machte sich immer mehr bemerkbar. Ich stellte um, mein linkes Bein zuerst, dann auf beiden Seiten: nicht mehr den Powertritt mit Zehen und Fußvorderteil sondern mit der Fußmitte. Das gibt natürlich nicht so‘ne Kraftentfaltung, schont aber ein bisschen die Sehnen. Außerdem gönnte ich mir nach ‘ner Weile mehr Unterstützung. Der Plan war da schon, heut mal besser etwas zu ‚gammeln‘.
Dann kam Botschaft von meinem Weib, die hatte schon alle Medizinbeflissenen um sich versammelt, die mir nun ins Gewissen reden wollten. To make long Stories short: sie haben ja recht! Ein Hotel nun recht bald zu finden, war aber nicht so leicht und die Hälfte der ursprünglichen Planung war am Ende dann doch noch abgearbeitet.
Arme Kah! Hat sich wohl mit den Falschen angelegt…
Anraten meiner Holden (und ihrer Beraterinnen) gefolgt und Medizin besorgt
Dann wieder Marne, richtigerweise ist das der Marne-Kanal, der parallel verläuft.
Pause auf der Brücke, mit Telefonat nach Hause
Hier ist die zweite Hälfte meiner Tagesetappe zu sehen, die kommt - vielleicht nur zum Teil - morgen dran, nach, bis da, 66km.
Manchmal hab ich dann vorher die Eingebung ' sieht's Dir vorher an...', so wie heute. Dann schaut man sich den billigeren Konkurrenten an, denkt dann "ach nee, da nehm ich doch lieber den Anderen", bucht den dann auch! Und dann kommt so etwas dabei raus...
Das sieht großzügiger aus, als es ist! Man kriegt die Tür nicht auf, ohne am Fahrrad rumzurödeln.
Außenansicht noch. Der Name, ne?
Meine Kemenate war links unten, Nr 003
Und hier mal ein Bild meiner herumirrerei, in diesem Komplex von Firmengebäuden, Supermärkten, Gaststätten, McDonald's, und, naja Billighotels... Da verzweifelte sogar GoogleMaps.
Ich kam aber noch zu der ersehnten Carbonara, genauer gesagt, zu so einer Abart, die aber recht gut war. Und das Bier war es auch.
Als ich vom Pizzabäcker wieder zurück zu Hotel kam, hab ich mal um die Ecke geschaut. Uooch, was da alles stand. Siehste Peter, man muss sein Fahrrad gar nicht mit auf's Zimmer nehmen!
















Bitte Fersen kühlen nicht vergessen- sitze im Zug nach Jena und „ verfolge“ alles genau 😂
AntwortenLöschenLieber Pit, bin stolz auf dich 👍🥳, dass Du es schaffst trotz deines hohen Anspruchs gut auf dich (und deine Füßchen 🦶) aufzupassen 🤗! Und…. Deine „Premiere Class“ Unterkünfte sind noch ausbaufähig 🏩😂! Pass weiter gut auf dich auf und geh …. mal wieder Eis 🍧 essen! Kuss, Sonja und Peter 😘♥️😘♥️
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