Tag 16 - allez, Richtung Bordeaux!

Letztes Update: 24.06.24, 19:15h

Poitiers ✔️
Tageskilometer 100km
Fahrzeit 5:00h
Schnitt 20,12km/h
Tageshöhenmeter 418
Akku 22%    ...jetzt 1209km von meinem Schatz entfernt.

Hier habe ich des morgens erst mal eine ganze Weile wie in Schockstarre im Bett verbracht, bevor mich der Gedanke „Raus hier!“ hoch trieb und ich den  
Laden so schnell wie möglich verlassen wollte.
Ein Blick noch zurück und dann weg hier

Unten am Pier hätte ich mir fast den Fuß abgerissen. Ich hatte das Rad ganz runter rollen lassen bis an den Bootskai, den ich für meinen Radweg gehalten hatte. War aber leider nicht so. Beim entlangrollen, geriet ich mit dem rechten Fuß unter eins der dünneren Seile, das ich übersehen hatte. Hat einen schönen Schlag getan.

Noch ein Bild vom Ende dieser Chose.

Auch ein Kernkraftwerk? In Google ist es verpixelt.

Das hier ist schöner, so ein Blümchen am Wegesrand

Na, die sind schrillbunt

Ich fahre eine schöne Kastanienallee entlang. Die sind schon ganz schön weit

Ein Fahrrad wie aus alten Zeiten das gefällt mir. Erinnert mich an meine ersten Räder, die natürlich immer irgendwelchen Erwachsenen gehörten. Und heilig waren.

Dann ging’s auf eine stillgelegte Bahnstrecke. Die fing mit einem stillgelegten Bahnhof an.
Eigentlich gab’s da Kunst, aber heute leider nicht. Es war geschlossen.

Neben an ein Bio Bienenhof



Straßenrand-Schnappschuss. Manchmal weiß ich hinterher auch nicht mehr so genau, warum ich das fotografiert habe. Gehört eben zum Gesamtkunstwerk

Jetzt kommt aber ein Dörfchen! Das ist Richelieu. Schön geschmückt, es ist ein Nationalfeiertag in der Nähe.

Und hier sehen wir uns selber in Stein gehauen: Kardinal Richelieu





Bin dann irgendwie in seinen Garten geraten und kam mir etwas eingesperrt vor.

Das dritte Tor aber ließ sich öffnen 😺

Schee ga? Erinnert schon an Monet


Es war mal wieder Unterstellen angesagt.

Ja, das war ein Schreckmoment: ein Kätzchen lag da so am Wegesrand und schaut mich an, während ich vorbeifahre. Aber ich denke, irgendwie liegt die komisch da. Und ich will mir das mal anschauen, weil ich denke, die ist vielleicht angefahren worden.
Ich steige ab und will zu ihr hin aber als ich nur noch zwei Schritte entfernt bin, springt sie auf und saust wie Pfeil die Straße runter.
Bis ich mein Handy raus hatte, war sie schon ein ganzes Stück weg, aber ganz da hinten kann man sie noch sehen.

Kurzrastpausenfoto

Typisches Dorfdurchgangsgässchen mal wieder

Und da was ist, das sind das Reste der alten Magnetschwebebahn?

Nein, ich bin in der Nähe von Poitier. Da gibt es das Futuroscope. Da gehört es dazu.

Ein kleines Örtchen noch zuvor, da gibt’s ein kleines Eis. Dieses hier tut richtig gut.

Ich hab irgendwo mal mitbekommen Poitiers soll die hässlichste Stadt Frankreich sein. Hier sieht es ganz danach aus.

Ein Schild am Park, das auf ein nettes Event hinweist

Und im Park ein verlassenes Schlösschen

Ich war einkaufen und das ist meine Beute. Ich war schon eingezogen in die Jugendherberge, in der heute mein Nachtlager steht Und war auf Anraten von Christophe, dem Herbergsbater, zum nächsten Supermarkt marschiert. Hier gibt es eine Mikrowelle da konnte ich mir was zum heißmachen besorgen: es gibt Bio Cannelloni und zwei verschiedene Salate: Cole Slaw und rote Beete Salat. Dazu Baguette und zum Nachtisch Melone. Und ein Bier dazu, ein ganz spezielles. Ganz schön vegetarisch, heute Abend

Mein Nachtlager

Ein, Fünf-Bettzimmer, ganz für mich alleine


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