32.Tag - ins Örtchen Morille
Letztes Update 07.07.24, 10:30h (Sanitär…)
Morille ✔️
Tageskilometer 64km
Fahrzeit 3:12h
Schnitt 20,06km/h
Tageshöhenmeter 487
Akku 48% ...jetzt 2444km von meinem Schatz entfernt.
Ein letzter Blick zurück aufs Bett. Es war ja gar nicht schlecht in dieser Fernfahrer Unterkunft.
Wenn man so fährt und fährt und so ganz für sich ist, hat man die tollsten Gedanken: alte Begebenheiten fallen einem ein, Erlebnisse, die man hatte, unter gleichen Wetterbedingungen oder auch entgegengesetzten.
Ich betrachte die Straße, sehe wie sie am Horizont in so einer Art Rampe in den Himmel endet und hoffe das es dahinter abwärts geht. Das ist aber leider eher selten der Fall. Auf merkwürdige Weise reiht sich so eine gerade Strecke mit Horizontrampe an die Andere und ich weiß nicht, wie viele davon ich schon durchfahren habe.
Ich bin froh, dass es in diesem kleinen Kaff eine große Tankstelle gibt und ich mir einen Eis-Cafe beziehungsweise -Cappuccino genehmigen kann.
Durch die ferneren Außenbezirke von Salamanca, die es wirklich nicht lohnt, zu fotografieren, fällt mir näher der Stadt natürlich das hier auf. Würzburg? Ägypten? (Oh, oops, Insider…)
Drin ein Höllenlärm, Dance Groove haben wir früher gesagt. Gibt’s den Begriff noch? Klingt jedenfalls nicht sehr groovy.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich’s schon erwähnt hatte… 🤭
Sei’s drum, ich mach ihn mal hier rein…
Lustige Sachen am Wegesrand. Keine Ahnung, ob das ein Altersheim oder eine Sanitätstation war. Musste weiter…
Es geht mehr und mehr in die Innenstadt
Fast bedaure ich, dass ich kein so großes Interesse an Salamanca habe. Liegt vielleicht auch an der inzwischen enormen Hitze, aber mich interessiert mehr mein Tagesziel. An Salamanca liegt es sicher nicht, die Stadt ist schon sehr schön.
Ein paar Postkartenfotos noch…
… dann zieh ich weiter, über die Brücke hinaus aus der Altstadt
Schlenker links, Schlenker rechts, da,
Und meine Route geht immer mehr Richtung Fußgängerzone. Insofern immer mehr Fußgänger. Auch Schulklassen… 😉
schon sieht mein Weg plötzlich wieder so aus
Es geht hinauf zum Cruz del Peregrino, offenbar eine Wegmarke auf dem Camino de Compostela
Die Aussicht von da oben, bevor es heftig zur Sache geht. Der Weg wird immer mieser und die rechte Packtasche wird mehrmals los geschüttelt, bis es sie irgendwann ganz runterreißt. Die Sicherung der einen Halterung ist abgebrochen. Ich sicher die Aufhängung mit einem Seilstück. Nur so nebenbei: es sind 39°!
Ich hab die Gelegenheit genutzt und ein Pickerl hinterlassen
Ich hab das Rad einfach mal da stehen lassen, wo ich mich festgefahren habe. Dieser Abschnitt ist - schon wieder – eine echte Tortur.
Das Navi sagt, es sei hier… Kann d a s sein?
Nein, Leute, d a s hier ist es!
Später wollte ich dann die Adresse der Bar hier mal austesten. Die war in Google Maps zwar als geschlossen angezeigt, aber eine kleine Spazierfahrt durchs Dorf… brachte so einige Überraschungen
Die Bar wirkte zwar etwas heruntergekommen, aber es ist schon bemerkenswert, was mir hier innerhalb kürzester Zeit auf dem Tisch gestellt wurde. Auch überraschend…
Das dürfte ja wohl mehr als ausreichend sein 🤭
Das ist hier die Herberge für Pilger, die auf ihrer Tour nach Santiago de Compostela hier durchkommen
Die Straßenansicht der Herberge, die ich für heute ergattert habe
Später, es ist schon dunkel und ich telefoniere mit meiner Liebsten, kommen zwei kleine Kätzchen vorbeigewuselt. Sie quieken und jammern zwar unentwegt rum, wollen aber nicht näherkommen.
Dann sind sie wieder verschwunden.
































































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