40.Tag - Noch einmal Sevilla

Letztes Update 13.07.24, 19:15h (nicht 6., sondern 8.)

Sevilla 
heute keine Fahr-Statistik,
stattdessen mal wieder der Spendenlink, für Interessierte…😉

Der Tag fängt so an, wie der alte aufgehört hat: umschauen, fotografieren.
Ich hab mich auf den Weg gemacht und wollte erst mal runter zum Fluss. Ich stelle mir vor, dass ich da ein schönes Café finde, einen schönen Ausblick habe, und meinen Blog pflege, da gibt es viel nachzuholen. 
Ich mach mir zwar das Google Maps an – das ist hier angebracht – laufe aber jetzt nicht wie mit einem Kompass dem Routing hinterher, weil es mich mal hierhin, mal dorthin zieht. Zu interessanten Dingen eben…
Erst sehe ich noch jede Menge Cafés dann werden sie seltener, und schließlich tauchen gar keine mehr auf.





Für den, um ihn vorbei zu lassen, bin ich in einen Hauseingang gestiegen


Wie gesagt, die Cafés wurden seltener, je näher ich dem Fluss kam. Dann war auch mit verwinkelten Gassen Schluss. Das war die Hauptverkehrsader, die hier am Fluss entlang verläuft. Von Romantik keine Spur mehr.

Ich meine, es ist ja schön gemacht. Aber ich war ja anderen Dingen auf der Spur. 
Gut, hab ich mir gedacht da ich ja ein Mensch bin, der mühelos aufs Frühstück verzichten kann, suche ich dann jetzt eben was anderes: So eine Stadtrundfahrt ist doch sicher ganz nett.

Die Neugier treibt mich in ein Gebäude, dass sich als Bibliothek entpuppt.

Ist das der Herr Zettel?


Das ist nur so'n Gebäude. Oder war mal eins…

Auch hier, wie in allen großen Städten wird draußen genächtigt. Ich musste das, glücklicherweise, bis jetzt nicht.

Kein Straßenfeger… Und scheinbar auch kein Wind



Die merkwürdig leuchtende Frau dahinten hat mich da reingezogen: Plaza de Armas. Ob das als Bahnhof tatsächlich noch genutzt wird, glaube ich eher nicht. Dafür schien es mir an diesem Ort zu ruhig zu sein.






Wenn nur alle Bauzäune so aussehen würden…


ja, hab ganz vergessen zu erzählen: nachdem also mein Frühstücksansatz in'n Dutt gegangen war, von wegen Schreiben, bei gutem Kaffee und Blick auf den Fluss, habe ich inzwischen auch die Idee einer Stadtrundfahrt verworfen. Für mich war mal wieder das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht in Ordnung, hauptsächlich. Außerdem habe ich fast nur schlechte Beurteilungen im Net gefunden. Dazu kam, dass ich mich wohl auf Wartezeiten und Gedränge hätte einstellen müssen.
Ich drehe wieder Richtung Liebesgasse 😉 und finde nach einer Weile dann auch ein Café, das mir genehm war. Da hab ich dann bei Kaffee, 'Käsebrot', Wasser und Radler den restlichen Vormittag verbracht und bin meinen Blogpflichten nachgegangen.

Nach eineinhalb Tagen (fertig geschriebenen…) überlege ich mir, das Restaurant zu wechseln.
Ich strebe meine geliebte Markthalle an und mache unterwegs natürlich wieder Bilder.


Ich komme an einem Plattenladen vorbei. Der Typ da drin ist zwar freundlich, aber ein bisschen spröd. Aber er erlaubt mir zu fotografieren. Makes me happy.

Gebaut wird auch, und dabei natürlich tüchtig Krach gemacht

An manchen Stellen treten regelrechte kleine Oasen hervor


Die Zweiraddichte ist hier hoch. Aber meistens sind es Motorroller. Hab ich überhaupt schon einen Radfahrer fotografiert? Aber es gibt sie. Muss mich mal konzentrieren…

Da ist wohl gerade der Flohmarkt zu Ende gegangen. Was hier wohl verkauft wird? Wie? Man sieht alles, was man nicht brauchen kann.





Juhu. Radfahrer, radelnd und wartend.


Ja, sollte ich bald mal auch wieder versuchen. Einfach ein bisschen rumkritzeln

In der Halle gibt es noch ein paar Restfische. Die werden wohl nur morgens verkauft.

Hier muss ein Gruß Text rein, an die Beiden mit der Spielzeugvilla - ich hab aber die Namen nicht parat, muss ich erst raussuchen. Wenn die‘s lesen, werden sie sich sicher freuen.
So, hier hab ich's: Christopher ist das, den ich in Taverny besucht habe. Am 8. Tag… Schöne Grüße!

Mein Brunch/Mittagessen. Aufgereiht für's Foto.
Ein wenig später werde ich von der Bedienung aus der Hitze in die klimatisierte Halle geholt. Sie gibt mir zu verstehen, dass sie das nicht mit ansehen kann, wie ich da draußen – als Einziger – in der Hitze hocke. Wie lieb…


So ein Schermsche ist sicher nicht verkehrt!

Ein wenig später entschließe ich mich - wegen vorhandener Waschmaschine – noch zu waschen. Dabei gibt es kaum Trocknungsmöglichkeiten. Ich entdecke in der Wohnung aber einen Wäscheständer, den ich noch hinter das Fahrrad unters Fenster fummele. Jetzt lebe ich hier in einer schönen Abstellkammer. 😀



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