43.Tag - Gibraltar!
oder Schippraltach, die schönste gehörte Variante, der Französinnen, ist mein!
IN ARBEIT! 🥴 So, ich denke, es ist fertig!
Tagesordnung:
Letztes Update 16.07.24, 23:59h
Algeciras ✔️
Tageskilometer 86km
Fahrzeit 4:47h
Schnitt 17,99km/h
Tageshöhenmeter 782
Akku 22%
...jetzt 3211km von meinem Schatz entfernt
Das zählt ja jetzt nimmer so. Eigentlich kämen nur schlappe 45 drauf - wären wir bei 3170, also 41 weniger. Hin und her, rauf und runter, man kann da 'ne ganze Menge berechnen – ich hab hier erst mal das gezählt, was ich gestrampelt habe, während ich von meinem Schatz wegkomme. Und geglaubt hab ich dabei meinem Navi von Garmin, das mich schon eine ganze Weile begleitet Und das ich als Protokoll-Navi mit an Bord habe. Eigentlich genauer sollte das Bord-Navi des E-Bikes, das Kiox sein. Wär vielleicht einfacher… Und das zählt 'ne ganze Menge mehr…🙃
Die Entfernung von meinem Schatz, habe ich mal mit Google gemessen, die ist sowieso 'nur' 1896 km gewesen, heut', als ich am südlichsten Punkt von Gibraltar war. 3170, das ist für mich die Entsprechung von den weggestrampelten Kilometern. Morgen geht’s noch ein bisschen weiter raus und dann zähl' ich die Kilometer, die ich zurück fahre. Kommen ja nun noch Seemeilen hinzu… 😉
Bei alldem, es ist mir scheinbar immer noch wichtig - sonst würde ich’s ja nicht aufschreiben. Aber wenn man mal so aus der Sache rausgegangen ist, dass man über vierstellige Entfernungskilometer redet, was spielen da 20, 40, 100 km noch für eine Rolle.
Wollte ich nur mal gesagt haben. Und nun kann ich mich ja eigentlich mal ein bisschen beruhigen. 🙄
die Bilder, erstmal…
Ich fang mal mit dem hier an, damit ich ein schönes Titelbild habe
Höher krieg ich das fette Teil nicht so ohne weiteres gehoben, jedenfalls nicht in der 3-Sekunden-Frist, die bei diesen Selfies über die Uhr eingeräumt werden.
Muss ja auch nicht sein… 🙃
Natürlich hab ich hier auf dem Bild schon einiges hinter mir. Vor allem eine kleine Andacht – wenn man so lange auf diesen Moment gewartet hat. Ha ha 'gewartet‘, das muss ja dann vielleicht doch erklärt werden. Vielleicht mal bei Gelegenheit… 😉
Jetzt aber! Ich fahr los und um die 2., 3. Ecke schau ich auf diesen schönen Kaktus. Hat der hübsche Blüten
Aus Algeciras heraus Richtung Gibraltar wird man ganz schön hintenrum durch die Berge geführt. Der Grund dafür ist der Rio Dingsbums, der da im Weg liegt und sich kurz vor der Mündung auch noch teilt. Die erste Brücke, die nicht Auto- oder Eisenbahn ist, liegt ein ganzes Stück flussaufwärts.
Ich bin natürlich voll der Erwartung, die Vorfreude ist groß. Das Wetter ist prima und so geht es natürlich zügig voran. Trotzdem dauert es eine ganze Weile, bis die Landschaft endlich zum ersten Mal den Blick freigibt, auf meinen Sehnsuchtsfelsen
Da war das, an diesem Ort, und ich musste natürlich gleich anhalten und meinem Schatz berichten 😉
Von da an hatte ich ihn fast ständig im Blick und hab eine ganze Reihe Bilder gemacht
auch von anderen dingen, die mir ins Auge stachen
Man ist schon fast mit einem Bein drin, bevor der erste Hinweis auf Gibraltar kommt. Es scheint irgendwie verpönt zu sein. Ich glaube, das ist den Spaniern schon ein Dorn im Auge.
Dann kommt der Grenzübergang und die bange Frage: Wird der Willy Recht behalten?
Über die Landebahn des Flughafens geht es rein nach Gibraltar
und man kann sich schon sehr bald daran geben, Höhenmeter zu knacken
Die Europa Road führt ganz bis in die Spitze. Da fahr ich später hin. Jetzt will ich erst mal rauf auf‘n Rock
Man hat zu tun. Aber ich strotz nur so vor Adrenalin, und dem Ehrgeiz, die ganze Höhe mit höchstens der zweiten Stufe Unterstützung zu fahren. (Zweite von insgesamt vier: das ist so in welligem Gebiet die Alltagsstufe)
Da begrüßt mich auch schon der erste Affe. Als ich ihn fotografieren will, schaut er schnell weg…
Da wo die Queen geguckt hat, mit ihrem Prinzen, als ich ein Jahr alt war – noch nicht mal – da muss ich natürlich auch gucken
Ich begrüße den tapferen Ladeschützen unter der großen Kanone
Die drei Gipfel des Rock zur Mittelmeerseite
Und der Blick auf die Bucht und die Atlantikseite. Da gegenüber liegt Algeciras, von da bin ich hergeradelt
I’m so happy happy happy!
Jetzt ist aber ein Frühstück fällig. Ich nehme natürlich das englische! Gott sei Dank habe ich inzwischen auch ein bisschen Hunger
Mit den Selfies will es nicht so recht klappen. Ich frage einen aus der knipsenden Meute. Dankeschön…
So sieht’s hier aus um mich rum
An der Grotte hatte ich ein nettes Gespräch mit einem der Grottenwärter. Der hat mich sogar umsonst reingelassen… Aber an der ersten Station habe ich dann ein paar Bilder gemacht und bin wieder raus. Das war nichts für meine Augen. Und die Bilder waren auch nicht besonders. Das hier vielleicht…?
Draußen gab’s dann tatsächlich einen Vorfall. Eine Holländerin hat wohl ihr Eis etwas 'zu offen' getragen. Schwupp, war's weg. Hat ein schönes Geschrei gegeben
Hier noch mal eins, während der Abfahrt 😉
Und dann Richtung Süden, soweit es geht
bis zum Leichttermsche… 😆
In der Nähe ist die Gedenkstätte für Herrn Sikorski, der wohl der Chef der polnischen Untergrund Armee im Zweiten Weltkrieg war. Und auch Exil-Präsident der Polen. 🇵🇱 Und der wohl hier zu Tode kam, bei einem Flugzeugabsturz. Es steht hier viel geschrieben über die Zusammenhänge – hab ich vor allem für Gosia fotografiert… 😘
aber auch die englische Version
Dann geht’s weiter ganz rum und dann in den Tunnel. Ist mir immer ein bisschen mulmig bei sowas, ohne Fahrradspur. Ich mach die Lämpchen an und fahre rein. Es ist aber auch kaum Verkehr, von hinten kommt gar keiner.
Weiter, oberhalb des Mittelmeer-Strandes entlang
an Klein-Genua vorbei…
bis man wieder in der Stadt ist. Mit 'Queen-Elizabeth-Briefkästen‘
Ich gondel so vor mich hin, un-navigiert und völlig nach Gefühl, Richtung Spanien und gerate dabei auf eine wenig befahrene Straße Richtung… Ja, in welche Richtung?
Eine Schranke taucht auf, und als ich vor ihr auf der Straße eine Schleife drehe, öffnet sie sich. Oh wie schön, denke ich, Oder was soll man denken, wenn sich einem Schranken öffnen? Ich fahre weiter weiter und entdecke dieses Gebäude.
Rechts davon bedankt sich Gibraltar für meinen Besuch, was mir natürlich auch gefällt. Ach – ist das ein schöner Tag.
Die Aufschrift an dem Gebäude irritiert, leicht: man ist hier willkommen, darf aber nichts parken. Da steckt doch schon ein kleiner Widerspruch drin, oder?
Kurz darauf tauchen zum zweiten Mal Schranken auf. Diesmal blieb sie zu. Ich hatte ja auch keine Schleife auf der Straße gedreht, sondern schon von vornherein, das Häuschen neben der Schranke angesteuert, weil ich dachte, es wäre an der Zeit, mal rauszufinden, wo ich eigentlich hinfahre.
Im Häuschen, eine jüngere Frau und ein älterer Herr, beide uniformiert. Und ich frage, wo denn die Straße wohl hinführt, während ich nach vorne zeige.
Diese Frage allein scheint den Herrn in Rage zu bringen – er schnauzt mich an, wo mein Permit wäre, ich solle ihm sofort mein Permit zeigen. Ich versuche, ihm zu vermitteln, dass ich es lieber freundlich mag und er mich bitte nicht so anschnauzen soll.
Ganz klare Überforderung… naja, das geht noch eine kleine Weile weiter und ich kehre dann um, nicht ohne der jungen Frau noch einen schönen Tag zu wünschen… 😉
Als ich wieder an dem Gebäude vorbeikomme, nehme ich eine Freihand-Fotomontage vor, die zu der Situation passt
Muss noch mal eine dieser überall hier rum stehenden Motorroller-Batterien fotografieren, längst nicht die größte,
und Wandmalereien
Und als ich wieder auf spanischem Boden bin, gibt’s auch schon einen Vergnügungspark. Ist das symptomatisch?
Hab noch ein paar mal zurückfotografiert
Ja und dann wollte ich’s Navi reinlegen. Das war gar nicht leicht. Ich hatte keine Lust, wieder diesen Bogen durchs Gebirge zu drehen. Dafür, das wusste ich, musste ich aber zumindest die Autobahnbrücke nutzen. Ich hoffte, dass es da einen Fahrrad- oder Fußgängerstreifen gibt… und riskierte zur Not, dann womöglich einen noch größeren Umweg an der Backe zu haben.
So sah ich auf meinem Weg auch wunderschöne Industrieanlagen,
und musste mich durch Sand und Baustellen wühlen,
zu einer Brücke, die aber schon konstruktionsbedingt nicht taugte
vorbei an grazielen Pferdchen - die sind noch sehr jung… was meinst, Dani?
Ah, die Brücke taugt, die hat ein Fußgängergitter. Konnte den Bahndamm sogar ein Stück rauf fahren. 👹
… aber runter… 💀
Dann wurde es wieder schöner. Obwohl es eigentlich eine ziemlich schreckliche Gegend war.
Ich musste dann tatsächlich auch noch die Autobahnbrücke nutzen. Naja, die Randspur war weitgehend großzügig. Trotzdem wollte ich nicht auch noch anhalten um Bilder zu machen. 🥴
So kam ich ein bisschen schneller an mein Zwischenziel: dem Hafen von Algeciras. Würdest Du, Peter, wahrscheinlich heute auch nicht mehr wiedererkennen…
Ich wollte mal auskundschaften, wo ich denn morgen hin muss. Kurz geschaut, und dann rauf ins Hotel, was leider weiter weg lag, als vermutet. Und vor allem rauf…
Des Abends schon wieder in die Kneipe 😉
EM-2024 Endspiel läuft - Spanien 🇪🇸 gegen England 🏴. Nicht so voll das Lokal, aber die konnten sich schon ganz schön aufregen, bei den Toren, bzw. Torschüssen.
Weit mehr Kilometer als geplant. Und ich bin froh, wieder in meinem Zimmer zu sein.













































































🚵💪💯🤩wundervoll du hast es geschafft shapau lg Waltraud u Bernd 🎂
AntwortenLöschenoh klasse Peter herzlichen Glückwunsch (geht das ganze jetzt eigentlich wieder per Rad zurück, oder geht es noch weiter? :). Nichtsdestotrotz es war bis hierher toll dich dank deiner supergenialen Berichte (und Bilder) begleitet haben zu können, Danke dafür
AntwortenLöschenLiebe Grüße Angelika und Andreas
Herzlichen Glückwunsch auch von uns lieber Pit. Du hast Dein Traumziel erreicht, eine unglaubliche Leistung 👍🚲😘
AntwortenLöschenHerzliche Grüße Gabi und Horst